Comic: Neonomicon
von Frank Stein
Neonomicon Bild: Panini Manga und Comic |
Alan Moore ist dafür bekannt, Bereichen der Popkultur seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. In seinem Meisterwerk „Watchmen“ rechnete er mit dem Mythos Superheld ab. Mit seiner „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ bot er einen zitatenreichen Ausflug in die Welt des Steampunk. Nun hat er sich dem Horror-Autor H. P. Lovecraft und seines „Cthulhu“-Mythos angenommen.
Die Geschichte, die mit einer Reihe identischer, aber scheinbar nicht zusammenhängender Ritualmorde beginnt und von dort an tief ins Reich des Wahnsinns und der blasphemischen Schrecken führt, wird in zwei Teilen erzählt.
Im Zweiteiler „The Courtyard“ untersucht der Undercover-FBI-Agent Aldo Sax oben genannte Morde, die ihn auf eine um Lovecrafts „Cthulhu“-Mythos herum errichtete Subkultur aus Rockmusik, Drogen und Sex-Clubs stößt. Doch er begreift nicht, wer seine wirklichen Gegner sind, und so führen ihn seine Nachforschungen unerbittlich über die Schwelle jenseits der Vernunft.
Im Gespräch mit Comic-Zeichner Uwe Heinelt
von Corona Magazine
Steve Rogers alias „Captain America“ gehört zu einer der ersten Comicfiguren des Marvel-Universums. Er ist sozusagen der Grundstein für das später immer komplexer werdende Universum der Avengers. Sowohl in den Comics als auch in der gleichnamigen Verfilmung von Joe Johnston verteidigt der Superheld mit aller Macht sein Land gegen die Hydra-Schergen des Red Skull.
Doch wie entstehen eigentlich Comics, die Vorlagen solch spektakulärer Filme? Und was denken die Autoren der gezeichneten Werke selbst über ihre Kunst? Um diese und weitere interessante Fragen zu den Ursprüngen von „Captain America & Co“ zu klären, sprachen wir mit Comic-Zeichner Uwe Heinelt. Heinelt ist ein Vollblut-Comic-Zeichner, der unter anderem die Comicelemente der TV-Serie „Berlin, Berlin“ kreierte und weiterentwickelte. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Comic-Workshops und doziert als Fachmann zu seinem Lieblings-Thema.
"Star Wars": Knight Errant - In Flammen
von Frank Stein
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Star Wars: Knight Errant - In Flammen Bild: Lucas Books |
Wir befinden uns Tausend Jahre bevor Obi-Wan Kenobi dem jungen Anakin Skywalker auf Tatooine begegnete und eine Generation vor der legendären Schlacht um Ruusan, bei der alle Sith – bis auf zwei – ausgelöscht wurden und in deren Folge eine Tausendjährige Epoche des Friedens begann. Von Frieden kann die junge Jedi-Ritterin Kerra Holt nur träumen. Sie befindet sich mitten im schon ewig andauernden Kampf der Jedi gegen die Sith, genau genommen gerät sie sogar zwischen die Fronten zweier rivalisierender Sith-Brüder. Allein hinter feindlichen Linien muss sie retten, was noch zu retten ist.
Nachdem man bei Dark Horse in den letzten Jahren mit „Knights of the Old Republic“ und „Legacy“ vor allem Geschichten aus der Zeit etwa 4000 Jahre vor der Zerstörung des ersten Todessterns und 130 Jahre danach zu lesen bekam, widmet sich Stammautor John Jackson Miller nun dem „Mittelalter“ der „Star Wars“-Universums, der Zeit, in der es um die Republik schlecht bestellt ist und die Sith beinahe ungehindert ihr Unwesen treiben. Den Jedi-Rittern bleibt nicht mehr zu tun, als Überraschungsangriffe gegen einzelne Sith-Diktatoren zu führen und vielleicht eine Welt oder ein paar Tausend Sklaven zu retten.
Comics: Thorgal – eine prachtvolle Neuausgabe
von Uwe Anton
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Uwe Anton |
Die Serie „Thorgal“ gehört zu den interessantesten und ungewöhnlichsten Fantasy-Comics überhaupt. Geschaffen wurde sie von Texter Jean van Hamme (* 16. 1. 1939 in Brüssel) und Zeichner Grzegorz Rosinksi (* 3. 8. 1941 in Stalowa Wola).
Van Hamme trat in der Comic-Szene erstmals 1968 mit dem erotischen Strip „Epoxy“ in Erscheinung. Er arbeitete als Redakteur des Magazins „Tintin“, schrieb Serien wie „XIII“, „Largo Winch“ und „Blake“ und „Mortimer“ und legte 1977 den ersten „Thorgal“-Band vor.
The Rocketeer: Das Comic Gesamtwerk
von Frank Stein
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The Rocketeer, Bild: Cross Cult |
Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Ist es Superman? Nein! Alles falsch. Es ist der Rocketeer, der mit donnerndem Raketenrucksack dort droben über den Himmel jagt. 1982 erschuf Comic-Künstler Dave Stevens diesen ungewöhnlichen Helden im Stil der Movie Serials der 1940er und 1950er, der zwar nur zwei Abenteuer erleben durfte, aber dennoch so populär wurde, dass er 1991 sogar auf der großen Leinwand abhob. Jüngst hat Cross Cult eine edle Hardcover-Komplettausgabe herausgebracht.
Wir schreiben das Jahr 1938, und Showpilot Cliff Secord hat mehr als nur ein Problem. Der etwas impulsive und launische, im Herzen aber grundaufrechte junge Mann hat zum einen Ärger mit seinem Chef, weil er immer wieder wichtige Kunstflugdarbietungen verpasst, zum anderen – und das ist viel schlimmer – Stress mit seiner Freundin, einem wahren Prachtweib namens Betty (gezeichnet nach dem Vorbild von Pin-Up-Legende Bettie Page), von der er glaubt, sie schmeiße sich an einen schmierigen Aktfotographen aus Hollywood ran, weil er mehr Geld hat als Cliff.

