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"Fright Night": Offizieller Clip - Wie töten wir diese Kerle?
von Corona Magazine
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Fright Night, Bild: Walt Disney |
Wie tötet man einen Vampir, der gerade nebenan eingezogen ist, bevor dieser selbst Jagd auf einen macht? Diese Frage muss sich Charley (Anton Yelchin) in "Fright Night" (Kinostart: 6. Oktober) stellen, als er Bekanntschaft mit seinem neuen Nachbarn Jerry (Colin Farrell) macht.
Und damit herzlich Willkommen bei "Fright Night"!
Für Charley (Anton Yelchin) könnten die letzten Monate an der High School nicht besser laufen. Er gehört zu den coolen Kids der Schule und geht mit Amy (Imogen Poots), dem heißesten Mädchen von allen, aus. Kein Wunder, dass er seinen langjährigen – aber verschrobenen – Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) mit seinen Vampirgeschichten nicht mehr besonders ernst nimmt. Doch das entpuppt sich schnell als Fehler, als in Charleys Nachbarschaft ein attraktiver Fremder namens Jerry (Colin Farrell) einzieht, mit dessen Auftauchen sich gleichzeitig Fälle von Vermissten häufen.
Erlösung
von Andreas Dresen
Kurzgeschichten Themenrunde "Eroberer": 2. Platz
Er roch ihre Haut. Der leichte Hauch von Pfirsich, der sich immer zwischen den Laken hielt. Jay sog die Luft im Halbschlaf tief ein. Sein Herz schlug etwas schneller, als er sich an letzte Nacht erinnerte.
Er liebte sie. Das war ihm von Anfang an klar gewesen. Er würde sie nie verlassen, nie im Stich lassen. Doch wie immer, wenn sich Jay diesen Gedanken hingab, mischte sich die altbekannte Furcht in seine Träume, trübte seine Freude, wie ein Tropfen Tinte in einem Glas klaren Wassers.
War er ihr genug? Sie hatte nie etwas gesagt, ihn sogar mit Freuden geheiratet.
"Du spinnst", hatte sein bester Freund Pete gesagt, als er ihm von seinen Befürchtungen erzählt hatte. "Sie liebt dich, du liebst sie. Sei glücklich, denn du hast viele Mitbewerber ausgestochen, als du sie erobert hast."
Doch das kneifende Gefühl war geblieben.
Drachengasse 13, eine kommende Sucht?
von Frank Hebenstreit
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Frank Hebenstreit |
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Drachengasse 13 Schrecken über Bondingor Bild: Schneider Buch |
Begeisterung! Begeisterung pur.
So kurz und knapp lässt sich der nachhaltige Eindruck über die ersten beiden Bände der Jugendbuchserie „Drachengasse 13“ zusammenfassen. Das will schon was heißen. Beide Bücher sind am 07.Juli 2011 bei Egmont unter dem Label Schneider Buch erschienen.
Die Bücher „Schrecken über Bondingor“ und „Geister aus der Tiefe“ bieten einen optisch hochwertigen Eindruck. Allein durch die komplementäre Farbgebung und eine klar greifbare Titelbildgestaltung wird das Genre Jugendbuch problemlos transportiert. Der Leser bekommt sofort eine Idee zum Inhalt der Bücher, die nicht zu viel verrät. So schafft sich eine Bindung bereits nur beim Hinsehen. Es spricht sehr für das Konzept, dass diese Idee zum jeweiligen Buch eine Erwartung schürt, die dann inhaltlich erfüllt wird. Dafür soll und muss ein ausdrückliches Lob an Michael Bayer für die Gestaltung gehen.
"Ad Astra"
von Frank Stein
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Bild: Heidelberger Spieleverlag |
In ferner Zukunft hat die Menschheit das Sonnensystem kolonisiert. Die Menschen haben sich verändert und an das Leben im All angepasst. Fünf Völker sind daraus entstanden. Doch auf einmal verliert Sol, unsere Sonne, an Kraft, und die Menschheit ist gezwungen, den Schritt hinaus zu unbekannten Sternen zu wagen. In „Ad Astra“ von Bruno Faidutti und Serge Laget lenken bis zu fünf Spieler die Splittergruppen der Menschheit bei der Erforschung der Galaxie.
„Ad Astra“ ist ein Kolonisations- und Aufbauspiel. Jeder Spieler kontrolliert eines der fünf, zugegeben nicht mehr sehr menschlich aussehenden Menschenvölker, die ihre Macht in der Galaxie ausbauen wollen, indem sie neue Planeten erforschen und dort Kolonien oder Fabriken bauen. Das Spielgeschehen kommt dabei komplett ohne Würfel aus und basiert völlig auf so genannten Aktionskarten, mithilfe derer die Spieler ihre Züge planen und danach ausführen.
Der kleine Hobbit: Dr. Watson, übernehmen Sie!
von Birgit Schwenger
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Birgit Schwenger |
Was haben Sherlock Holmes und Dr. Watson mit Smaug und Bilbo Beutlin gemeinsam? Liegt das nicht klar auf der Hand? Die einzig richtige Antwort kann natürlich nur lauten: Sie sind identisch. Wer jetzt ernsthaft ins Grübeln gerät bzw. am Verstand der Autorin zweifelt, der hat „Sherlock“ von Mark Gatiss und Steven Moffat noch nicht gesehen. Die BBC-Serie, die die berühmten Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle ins London des 21. Jahrhundert verlegt, zeigt Benedict Cumberbatch und Martin Freeman in der Rolle des legendären Detektivs sowie seines treuen Kompagnons, der hier – wie schon im literarischen Original – soeben aus dem Afghanistan-Krieg zurückkehrt ist, wenn auch mehr als ein ganzes Jahrhundert dazwischen liegt. In Peter Jacksons Verfilmung von J.R.R. Tolkiens „Hobbit“ sind die beiden als Smaug, der letzte der großen Drachen, und Bilbo, zu hören bzw. zu sehen.
Proto Anime Cut: Visionen von Tokio
von Christian Spließ
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Proto Anime Cut - Anno © Studio Khara - Universum Film GmbH |
Häuserschluchten gleiten über den Bildschirm, tief in ihnen bewegen sich Menschenmassen emsig duch die schmalen Straßen. Die Kamera gleitet über diese Stadt hinweg, fasst immer wieder die Panoramen am Horizont ins Auge. Der Dokumentarfilm zu Beginn der Ausstellung „Proto Anime Cut“ stellt die Realität vor die Vision. Denn das Zukünftige, Visionäre basiert in den Werken der im Dortmunder U versammelten 6 Animezeichner auf der Realität. In den 90ger Jahren schufen sie mit „Real-Kei“ eine Richtung im Anime-Genre, die auf detaillistische, greifbare Szenarien setzt. Wie jede gute Science-Fiction basieren auch ihre Arbeiten auf dem, was momentan vorhanden ist und dem was vorhanden sein könnte.
Unheimliche Begegnung der dritten Art
von Sven Wedekin
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Unheimliche Begegnung der dritten Art |
Ein Pick-up Truck fährt des nachts über eine einsame Landstraße irgendwo im mittleren Westen der USA.
Hoch über der Straße erstreckt sich ein wunderschöner Sternenhimmel. Der Fahrer des Wagens hat jedoch keinen Blick für das mit abertausenden Lichtpunkten gesprenkelte Himmelszelt. Er hat sich verfahren und fährt rechts ran, um einen Blick auf seine Straßenkarte zu werfen. Unvermittelt setzt der Motor seines Trucks aus und die Innenbeleuchtung des Führerhauses schaltet sich wie von Geisterhand ab.
Plötzlich erstrahlt ein ultrahelles Licht, das so grell ist, als hätte Gott persönlich seinen stärksten Suchscheinwerfer auf den Truck gerichtet, gleichzeitig ertönt ein dumpfes Brummen. Der Fahrer erschrickt und blickt aus dem Seitenfenster nach oben um den Ursprung des unheimlichen Leuchtens zu ergründen, aber er wird davon so stark geblendet, dass er nichts erkennen kann.
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2)
von Armin Rößler
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Armin Rößler |
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Harry Potter 7 (Teil 2) Bild: Warnerbros |
Wir erinnern uns, schließlich ist es nur wenig mehr als ein halbes Jahr her: In Ausgabe 244 des Corona Magazines stand überwiegend wenig Erfreuliches über den insgesamt vorletzten „Harry Potter“-Film zu lesen, die erste Hälfte der Verfilmung des siebten und finalen Buchs der so erfolgreichen Reihe aus der Feder Joanne K. Rowlings. „Das macht nicht unbedingt Lust auf die zweite Hälfte“, war damals unter anderem zu lesen, weil im ersten Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ leider die negativen Aspekte überwogen haben, neben einigen gelungenen Szenen hatte es eben auch viel zu viel Leerlauf und eine vergleichsweise biedere Optik gegeben, sodass die besseren Momente nicht wirklich angemessen zur Geltung kommen konnten. Eine Enttäuschung, die für Teil zwei wenig Gutes erahnen ließ.




